Berthold
Blesenkemper


parteilos | unabhängig | anders


Bürgermeisterkandidat für Bocholt


Dafür kämpfe ich

Bocholt braucht eine Perspektive. Ich persönlich brenne für die Idee einer deutschlandweit führenden Fahrradstadt (siehe Vision rechts). Die immer knapper werdenden Ressourcen müssen dabei zunächst gezielt in die Bereiche Wohnen, Wirtschaft und Innenstadtentwicklung fließen. Nur so wird Bocholt wieder zu einem zentralen Magneten im westlichen Münsterland. „Besser nach Bocholt“ darf kein leeres Versprechen mehr sein. Ganz wichtig ist mir, dass die Zukunftskonzepte für unsere Stadt nicht in Lenkungsgruppen, Ausschüssen oder Workshops, sondern unter Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger entwickelt wird. Die Lokalpolitik muss wieder raus aus den Hinterzimmern.

Meine Ziele

Bezahlbares Wohnen fördern
In Bocholt lässt es sich gut wohnen. Für viele Menschen wird das allerdings schwierig, wenn vor allem bezahlbare Wohnungen Mangelware sind. Die Parteien und die Verwaltung wollen das ändern, indem sie die EWIBO nun auch noch zu einer Wohnungsbaugesellschaft machen. Das aber kostet meiner Meinung nach unnötig Zeit und viel Geld. Die EWIBO muss erst kompetentes Personal einkaufen und Know-how aufbauen. In der Zwischenzeit ziehen etablierte Genossenschaften wie die WohnBau Westmünsterland oder die Heimbau in anderen Städten reihenweise neue Gebäude mit bezahlbaren Wohnungen hoch. Ich bin dafür, mit echten Experten zusammenzuarbeiten, die ihr Handwerk verstehen und sich auf den (sozialen) Wohnungsbau konzentrieren, statt einem bereits jetzt mit unzähligen Kompetenzen überfrachteten städtischen Tochterunternehmen diese enorm wichtige Aufgabe nebenbei erledigen zu lassen.
Wirtschaft stärken
Bocholt ist der führende Wirtschaftsstandort im westlichen Münsterland. Immer öfter aber gewinnt man den Eindruck, dass das benachbarte Rhede oder der Niederrhein selbst manchem Traditionsunternehmen attraktiver erscheinen. Grund ist unseres Erachtens der Fehler, die Wirtschaftsförderung aus dem Rathaus ausgelagert und dem Stadtmarketing angegliedert zu haben. Wirtschaftsförderung ist ureigenste Aufgabe des Bürgermeisters und seines Stabes! So etwas darf man nicht einfach wegdelegieren oder ausgliedern. Erst wenn die Spitzen der Stadt und der Verwaltung auch wieder oberste Wirtschaftsförderer sind, diese Aufgabe mit Leidenschaft erfüllen und im Rathaus alle mitreißen, wird es spürbar aufwärts gehen.
Innenstadtentwicklung vorantreiben
Die City ist das Herz Bocholts. Stirbt sie, stirbt mit ihr die ganze Stadt. Es macht mich traurig, dass die meisten Bocholter laut einer Umfrage die Innenstadt von Winterswijk inzwischen für attraktiver halten als die der eigenen Heimat. Umso dringender ist es, sofort ein umfassendes und nachhaltiges Konzept zu erstellen und dieses dann auch schnellstmöglich umzusetzen. Ein paar neue Beete und Bänke hier, bunte Wippefiguren dort oder die bereits viel belächelte Umbenennung in „Altstadt“ reichen nicht. Ich bin überzeugt, eine Lösung in meiner Vision von der Fahrradstadt Bocholt gefunden zu haben. Indem der Autoverkehr in weiten Bereichen so viel wie möglich aus der Innenstadt herausgehalten wird, entsteht mehr Raum für Mensch, Natur und Gastronomie. Die City wir lebens- und damit wieder liebenswerter. Auch ein großer, multifunktionaler Saal, in dem Veranstaltungen mit überregionaler Strahlkraft, Kongresse oder Sportevents stattfinden können, bringt regelmäßig deutlich mehr Frequenz in die City und lässt das Herz der Stadt wieder kräftigen schlagen.
Bildung in die Zukunft führen
Die Schulvielfalt Bocholts ist einzigartig und muss erhalten bleiben. Zur wirtschaftlichen Standortsicherung gehört aber auch eine erstklassige Ausstattung. An erster Stelle steht hier die Digitaltechnik, die für einen späteren reibungslosen Übergang ins Studium oder Berufsleben unerlässlich ist. Die Corona-Pandemie hat die Schwachstellen schonungslos offengelegt. Bocholt sollte Vorreiter sein und die zahlreichen Fördermöglichkeiten schnell nutzen. Dabei sind den Schulen externe Experte für die Digitalisierung zur Seite zu stellen. Zudem gilt es, Schulgebäude künftig rechtzeitig zu sanieren und damit auch optisch die Bedeutung von Bildung in unserer Stadt zu unterstreichen.
Finanzen gezielt einsetzen
Bocholt ist schön. An vielen Ecken und Enden aber nagt der Zahn der Zeit. Das Rathaus, die Tiefgarage am Europaplatz, Straßenbeläge, einige Brücken und Schulen sind Beispiele dafür. Durch den von der CDU propagierten Schuldendeckel ist es zu einem riesigen Investitionsrückstau gekommen. Die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung haben nicht erkannt, dass die Zeit, in der die Zinsen gegen Null gingen, günstig gewesen wäre für ohnehin unabdingbare Investitionen. Statt zu reparieren wurde gezaudert und so lange gezögert, bis die Baupreise mächtig anzogen. Die Folge: Heute werden die Vorteile einer günstigen Finanzierung durch die enormen Kostensteigerungen im Bausektor mehr als aufgefressen. Ich sage: Der Erhalt bestehender Infrastrukturen kann nicht gedeckelt werden. Wenn man sparen will, muss man bei den laufenden Kosten anfangen und dort den Rotstift ansetzen und die Ausgaben für neue Projekte strenger auf den Prüfstand stellen. Zudem müssen Prioritäten gesetzt werden. Alle Projekte und Maßnahmen, die zur Erreichung meiner Ziele bei den Themen Wohnen, Wirtschaft und Innenstadtentwicklung beitragen, haben Priorität. Prestigeprojekte wie die völlig überdimensionierte Rathaussanierung sind zu streichen, da sie uns in unseren Schwerpunkten Wohnen, Wirtschaft und Innenstadtentwicklung keinen Schritt weiter bringen!
Umwelt schützen
Klima- und Umweltschutz stehen nicht in Konkurrenz zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in unserer Stadt, sondern sind untrennbar mit ihr verbunden. Das haben längst auch die Unternehmen erkannt. Ein attraktiver Lebens-, Erholungs- und Kulturraum ist ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb ist bei jedem Eingriff in die Natur ein adäquater Ausgleich Pflicht. Bocholt braucht mehr Bäume. Wer die Buche im Wappen trägt, muss zum Stadtjubiläum weit mehr als 800 davon pflanzen. Auch sind die Bedenken der Nordring-Gegner ernster zu nehmen. Andernfalls wird diese Straße nicht nur Wohngebiete, sondern auch die Bürger trennen. Eine bessere Verkehrsanbindung des Bocholter Nordens ist unabdingbar. Sofern sie den Schwerpunkten Wohnen, Wirtschaft und Innenstadtentwicklung dienen, werden wir am ersten Teil des Nordringes nicht vorbeikommen. Allerdings halte ich es für fatal, Planungen aus der Mitte des vorherigen Jahrhunderts und Wahlversprechen aus der Jahrtausendwende zum Maßstab von echter Zukunftspolitik für die Zeit nach 2035 zu machen. Das neue Mobilitätskonzept zeigt Lösungen auf, berücksichtigt aber Themen wie autonomes Fahren oder den Trend hin zu weniger motorisierten Individualverkehr zu wenig.
Digitalisierung priorisieren
Man weiß nicht genau, ob sie Fluch oder Segen ist. Auf jeden Fall aber lässt sich die Digitalisierung nicht mehr wegdiskutieren. Umso unverständlicher, dass Bocholt so lange damit gewartet hat. Egal ob im Rathaus, in den Schulen oder im Einzelhandel - die Corona-Krise hat die Mängel schonungslos offengelegt. Sie hat gezeigt, dass Bocholt dringend und vor allem schnell eine Digitalisierungsstrategie braucht. Andernfalls wird vor allem die Verwaltung in den immer schneller fortschreitenden Prozessen zum Flaschenhals, der die Entwicklung der Stadt ausbremst.
Identität schaffen
Köln ist Domstadt, Solingen ist Klingenstadt. Und Bocholt? Bocholt ist mal Zukunftsstadt, mal Europastadt, mal Hochschulstadt, Einkaufsstadt, Fair-Trade-Stadt, Sportstadt, Industriestadt im Grünen, Best Christmas City und Klimakommune – die jeweiligen Logos, Claims und Webseiten inklusive. Auf der Strecke geblieben ist unsere Identität. Wir sollten uns auf das konzentrieren, was zu unserer sprichwörtlich angeborenen Kernkompetenz gehört: Fahrradfahren. Mit dem konsequent umgesetzten Ziel, die erste, beste und nachhaltigste Fahrradstadt Deutschlands zu sein, könnten wir weit über die Grenze punkten. Mit dieser Perspektive würden vier Ziele auf einmal erreicht: Unsere Bekanntheit steigern, Menschen wieder nach Bocholt locken, damit die City stärken und das Klima schützen. Damit hätten wir als Gemeinschaft endlich wieder eine gemeinsame Perspektive für die es sich zu kämpfen lohnt.
Mehr Basisdemokratie ermöglichen
Innenstadtentwicklung, Mobilität, Digitalisierung, Einzelhandelsentwicklung und vieles mehr – für alles werden auswärtige, teure Gutachter nach Bocholt geholt, die uns seit Jahren erklären, wie wir es machen sollten. Es scheint, als trauten die Verantwortlichen den eigenen Bürgern nicht mehr. Dabei ist in vielen Bereichen ausreichend Expertise in unserer Stadt vorhanden. Man muss sie nur zu Wort kommen lassen und richtig zuhören. Deshalb sind wir für ein umfassendes elektronisches Informationssystem, offene Foren und andere Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Die Digitalisierung bietet zahlreiche Möglichkeiten. Nutzen wir sie! Wichtige Entscheidungen sollten zudem turnusmäßig im Rahmen von Bürgerentscheiden getroffen werden. Die regelmäßigen Wahlen auf Europa-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene reichen bei der Vielzahl der wichtigen Entscheidungen nicht aus.
Bürgerwillen zum Maßstab machen
Der Bürgermeister ist Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, also der Vertretung aller Bürgerinnen und Bürger und zugleich der Chef der Verwaltung. Umso so wichtiger ist es, meiner Meinung nach, dass ein Bürgermeister unabhängig, überparteilich und in der Mitte dieser Bürgerschaft fest verwurzelt ist. Nur wer nicht an Fraktionszwänge, an Parteistrategien oder an Wahlversprechen von gestern gebunden ist, kann frei agieren und in einer immer weiter zersplitternden politischen Landschaft zwischen Parteien, Wählergemeinschaften, freien Listen und Einzelinteressen vermitteln sowie Mehrheiten organisieren. Bocholt wird seit Jahrzehnten von Verwaltungs- und Parteizirkeln dominiert. Es wird Zeit, dem Bürgerwillen die ihm zustehende Geltung zu verschaffen und ihn zum Maßstab des Handels zu machen!

 Über mich


Während des Aa-Hochwassers 1960, genauer gesagt am 8. Dezember kam ich im St.-Agnes-Hospital an der Wesemannstraße als zweiter von insgesamt drei Söhnen zur Welt. Meine Eltern, Bernhard und Erna Blesenkemper schickten mich nach einer unvergesslichen Zeit im St.-Georg-Kindergarten an der Blumenstraße zunächst zur Ludgerusschule. Die weitere schulische Karriere setzte ich am altsprachlichen St.-Josef-Gymnasium fort, wo ich 1981 mein Abitur absolvierte. Während dieser Zeit lernte ich auch den Umgang mit der Kamera und arbeitete nebenbei als freier Fotograf beim BBV.

Dem anschließenden Wehrdienst als Stabsdienstsoldat beim Jagdbombergeschwader 43 in Oldenburg folgte zunächst eine journalistische Ausbildung. Daraufhin arbeitete ich lange als Sport- und Lokalredakteur, später dann als stellvertretender Redaktionsleiter sowie als Leiter Neue Medien, Projektmanager und schließlich als geschäftsführende Chefredakteur. Seit 2013 bin ich selbständiger Unternehmer und leite eine Digitalagentur. Parallel habe ich das Onlineportal Made in Bocholt aufgebaut.

Schon als 16-Jähriger engagierte ich mich ehrenamtlich als Fußballtrainer der D-und C-Jugend von TuB Bocholt. Später spielte ich Badminton. Mit 22 Jahren wurde ich Abteilungsleiter Badminton und jüngstes Vorstandsmitglied bei TuB. Später initiierte ich gemeinsam mit Werner Jansen vom 1. FC die Fusion beider Abteilungen zum 1. BC TuB Bocholt-

In der Zeit danach gründete ich eine Familie. Ich wurde Vater von zwei wunderbaren Töchtern. Eine der beiden heiratete und ließ sich mit ihrem Mann in Bocholt nieder. Die beiden schenkten mir 2018 einen Enkel. Seit sieben Jahren lebe ich mit Jacqueline Reuvers zusammen, die mich in allen Dingen liebevoll unterstützt und mit der ich viele Interessen teile.

Ach ja: Als überzeugter Europäer bin ich seit vielen Jahren Mitglied der Europaunion Bocholt. Zudem arbeite ich seit fast 20 Jahren ehrenamtlich im Vorstand des St.-Georgius-Schützenvereins mit. Seit rund einem Jahr bin ich dessen Vorsitzender.


Berufliche Stationen



Volontär und Redakteur

Bocholter-Borkener Volksblatt und Borkener Zeitung - 1982 bis 1993.


Stv. Redaktionsleiter

Bocholter-Borkener Volksblatt - 1993 bis 2007.


Leiter neue Medien

Temming New Media GmbH - 2007 bis 2009


Projektmanager

Unternehmensgruppe Rheinische Post - 2009 bis 2010


Geschäftsführer

wm.tv GmbH und wm.mediapro GmbH - 2010 bis 2013


Inhaber

Agentur M hoch 3 und Made in Bocholt - seit 2013

Stimmen


Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht

Liebe Bocholt-Beweger, als parteiloser Kandidat benötige ich 138 Unterstützer, ohne die ich nicht zur Bürgermeisterwahl antreten darf. In Corona-Zeiten ist es nicht ganz einfach, diese Unterschriften zu bekommen. Deshalb anbei das dafür notwendige Formular. Laden Sie es einfach herunter, drucken und füllen sie es aus (nur die mit x gekennzeichneten Felder) und schicken Sie mir bitte beide Seiten im Original (ganz wichtig) zurück an Berthold Blesenkemper, Paul-Ehrlich-Str. 4, 46397 Bocholt. Oder mailen Sie mir, wann ich es bei Ihnen persönlich abholen kann. Gerne können Sie auch mehr Formulare ausdrucken und an Nachbarn oder Freunde verteilen. Diese müssen nur in Bocholt wohnen und wahlberechtigt sein. Und wer mich als Wahlkampfhelfer oder Sponsor unterstützen möchte, E-Mail, PN, WhatsApp oder Anruf genügen. Vielen herzlichen Dank.
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